So einfach kannst du Plastik im Alltag reduzieren

Plastik hier, Plastik da, Plastik überall. Das ist die etwas traurige Realität wenn man sich so umschaut. Doch jeder kann etwas dafür tun, den anfallenden Plastikmüll zu reduzieren. Mit ein paar einfachen Tipps und Regeln, die man im Alltag beachten sollte. Wäre das nicht ein sinnvoller Vorsatz für das neue Jahr?

Plastik ist schlecht für unsere Umwelt und uns selbst

Bei Plastikverpackungen von Lebensmitteln beispielsweise, können die enthaltenen Schadstoffe auf die verpackten Nahrungsmittel übergehen und somit in unseren Körper gelangen. Und was Plastik in unserer Umwelt anrichtet, wird uns eigentlich jeden Tag deutlich, wenn man herumliegenden Plastikmüll sieht. Denn einmal hergestellt, bleibt es hunderte von Jahren auf unserer Erde bestehen. Kein Problem – denken sich viele, denn Plastik kann man ja scheinbar gut recyceln. Das wird uns zumindest überall eingetrichert. Nur das ist eben nicht ganz die Wahrheit.

Erstens wird ein großer Teil des anfallenden Plastikmülls von unserer Gesellschaft gar nicht erst recycelt, sondern landet irgendwo in der Natur und in den Ozeanen – der Fehler liegt hier also bei uns. Zweitens kann nicht jedes Plastik gleich gut recycelt werden. Bei Plastik handelt es sich genau genommen um Downcycling, das heißt, das Material verliert durch die Wiederverwertung an Qualität: so lange bis es unbrauchbar und letztendlich auf einer Mülldeponie verrottet oder verbrannt wird. Da die verwendeten Mischkunstoffe teilweise von Anfang an als minderwertig gelten, landen sie oftmals sogar sofort in der Müllverbrennung. Und dadurch gelangen dann große Mengen an giftigen Gasen in unsere Umwelt.

Deshalb: bewusst einkaufen & leben!

Um die negativen Auswirkungen zu reduzieren, ist es wichtig, bewusst zu leben und beim Einkaufen darauf zu achten was man kauft. Deshalb gebe ich euch ein paar Tipps, mit denen jeder ganz einfach seinen „Plastic-Footprint“ reduzieren kann.

1. Grundausstattung anschaffen

Bevor man überhaupt loslegt, sollte man sich eine gewisse Grundausstattung zur Plastikvermeidung zulegen. Dazu gehören einige Stofftaschen und -beutel in verschiedenen Größen für normale Einkäufe und trockene, lose Waren. Außerdem ist es sinnvoll, Behälter aus Edelstahl oder Glas und eine mehrfach verwendbare Trinkflasche wie unsere PURE oder ZEN zu besitzen.

2. Keine Plastiktüten

Egal wo und wann man unterwegs ist, man sollte immer einen Stoffbeutel bei sich tragen, falls man doch mal spontan Einkaufen geht. Denn dann ist es einfach auf eine Plastiktüte zu verzichten! Und denkt daran, das gilt nicht nur für den Lebensmitteleinkauf, sondern auch für Textilshopping!

Übrigens: Plastiktüten, die man noch daheim hat, kann man auch zurück in ein Geschäft bringen, um sie recyceln zu lassen.

3. Sag „Nein“ zu Trinkhalmen

Ihr kennt das ja, man holt sich unterwegs schnell etwas zu Trinken oder bestellt im Café einen leckeren Latte Macciato. Einer ist dann immer dabei – der Trinkhalm. Total unnötiger Plastikmüll. Beim nächsten Mal solltet ihr eure Bedienung gleich bei der Bestellung darauf hinweisen, dass ihr keinen Strohhalm möchtet. Besorgt euch besser einen wiederverwendbaren Strohhalm z.B. aus Edelstahl oder verzichtet einfach komplett auf das kleine Hilfsmittel – sollte ja möglich sein (;

Falls ihr bei eurer nächsten Party aber nicht darauf verzichten wollt, steigt doch auf die echten Naturstrohhalme um. Ja – die gibt es nämlich tatsächlich als Trinkhalm!

4. Kein Kaugummi mehr

Früher enthielt Kaugummi ja tatsächlich noch echtes, natürliches Gummi. Heute allerdings, ist alles Natürliche durch synthetische Stoffe ersetzt und das bedeutet, dass wir eigentlich auf Plastik herumkauen. Und wer recycelt schon Kaugummi? Also besser ganz darauf verzichten.

5. Unnötige Plastikverpackungen vermeiden

Von den unnötigen Plastikverpackungen findet man endlos viele im Supermarkt. Besonders schlimm sind da die in Plastik gehüllten Gurken oder andere Obst- und Gemüsesorten, die eigentlich schon von Mutter Natur mit einer Schutzhülle versehen wurden. Zusätzlich sollte man immer prüfen, ob es nicht auch eine plastikfreie Alternative des gewünschten Produkts gibt. Man könnte z.B. Milch und Joghurt im Glas statt im Tetrapack/Plastikbecher kaufen, Ketchup in der Glas- statt der Plastikflasche oder Waschpulver im Karton statt Flüssigwaschmittel. Ein weiterer Tipp ist es, die Tiefkühlabteilung im Supermarkt zu vermeiden, denn dort ist so ziemlich alles in Plastik gehüllt.

Es gibt viele gute Möglichkeiten, man muss sie nur entdecken und vielleicht den einen oder anderen Kompromiss eingehen!

6. Komplett verpackungsfrei einkaufen

Die erfolgreichste Einkaufsvariante um Verpackungsmüll zu vermeiden, ist dort einkaufen zu gehen, wo es keine Verpackungen gibt. Zum Beispiel direkt beim Bauern, auf dem Markt oder in verpackungsfreien Supermärkten wie Original Unverpackt. Und hier kommt dann auch wieder eure Grundausstattung ins Spiel: alles war ihr kaufen möchtet, wird in eure mitgebrachten Behälter verpackt. Natürlich könnt ihr auch welche vor Ort kaufen oder sogar ausleihen!

7. Müllmonster Take-Away

Was produziert mehr Müll als eine Mahlzeit vom Asia-Imbiss, von der Dönerbude oder dem American Fast-Food Restaurant? Richtig – nicht viel. Alles ist doppelt und dreifach in Alufolie, Plastikschalen, -tüten & Co. verpackt und obendrauf bekommen wir dann natürlich noch das Plastikbesteck. Dabei ist es so einfach, diesen Müllberg zu vermeiden: Nehmt euren eigenen Behälter + Besteck und lasst euch euren Imbiss direkt hineinfüllen. Dafür eignet sich natürlich auch prima eine unserer Lunchboxen. Anfangs erntet ihr vielleicht noch den einen oder anderen komischen Blick, aber es lohnt sich definitiv!

8. Mehrweg statt Einweg

Kauft euer Wasser besser in Glas- statt in Plastikflaschen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch eure Gesundheit. Und wenn ihr euch einfach eine mehrfach verwendbare Trinkflasche aus Glas oder Edelstahl wie unsere Pure oder Zen besorgt und dann mit Leitungswasser befüllt, wird auch noch euer Geldbeutel geschont (;

 

Quelle: http://www.mnn.com/lifestyle/responsible-living/photos/16-simple-ways-to-reduce-plastic-waste/pack-a-greener-lunch